Abendklang
do wo die sieben berge
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Nikola Jaensch

Nikola Jaensch arbeitet prozessorientiert und experimentell. Ihre Bilder entstehen im Dialog mit dem Material, schichtweise aufgebaut durch Farbe, Zeichnung und gestische Eingriffe. Kompositionen entwickeln sich nicht aus einem festen Plan, sondern aus einem offenen Arbeitsprozess, in dem Übermalungen, Freilegungen und bewusste Brüche zentrale gestalterische Mittel sind. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration. Formen verdichten sich, lösen sich wieder auf und erzeugen vielschichtige Bildräume. Sichtbare Spuren des Arbeitens bleiben Bestandteil der ästhetischen Aussage und verleihen den Werken eine besondere Präsenz. In ihrer Lehre vermittelt sie diesen forschenden Zugang und ermutigt dazu, eine eigenständige künstlerische Position zu entwickeln.

Geboren in Würzburg; Studium an der Akademie für Bildende Künste Mainz mit den Schwerpunkten Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Schriftbildnerei, Meisterschülerin von Prof. Dieter Brembs (Meisterbrief 2006); seit 1999 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland sowie Auszeichnungen, u.a. 2004/2005 Mainzer Stadtdruckerpreis, 2007 Anerkennung beim Walter Koschatzky Kunst-Preis Wien Albertina, Museum für Moderne Kunst/Museumsquartier Wien, 2011 Woldemar-Winkler-Preis Gütersloh und Kunstpreis Trier-Saarburg (Malerei), 2015 Förderpreis der Hugo-und-Elly-Goetz-Stiftung Würzburg; 2016 Kunstpreis des Zonta Club Mainz, 2020 Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz für einen Aufenthalt in Burgund-Franche Comté/Frankreich (Saline Royale d’Arc-et-Senans), 2022 NEUSTART KULTUR – sechsmonatiges Projektstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn; Werke in verschiedenen privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland. Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen seit 2005.

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